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10 Tipps wie Du EMOTIONALE DISTANZ überwinden kannst.


Gosia von Styp
10 Tipps wie Du EMOTIONALE DISTANZ...

Emotional zu führen heißt für viele Führungskräfte sowohl Schwäche zu zeigen, als auch den Selbstschutz aufzugeben.

Aus meiner Erfahrung ist das die häufigste Ursache, warum sich viele Führungskräfte von Emotionen fern halten. 

Der professionelle Panzer, den sie sich angelegt haben, ist so mächtig, dass Führungskräfte ihn erst auflösen können, wenn sie ganz bewusst und langfristig an sich arbeiten.

Egal wie cool wir Führungskräfte uns nach Außen auch zeigen mögen, im stillen Kämmerlein fühlen wir jedoch oft anders.

  • Wir fühlen zu oft nicht genug zu sein
  • Wir sind nicht außergewöhnlich genug
  • Wir stecken viel zu oft in Selbstzweifeln
  • Wir denken in Perfektionen 
  • Wir vergleichen uns ungesund und verlieren unsere Authentizität dabei
  • Wir möchten alles unter Kontrolle haben
  • Wir streben zu oft nach Sicherheit 
  • Wir wollen immer angesagt sein 

… und das Spiel kann noch ewig lang so weitergehen.

Sobald Du erkannt hast, dass es für Dich und Dein Team nur Vorteile hat die emotionale Distanz aufzulösen, wirst Du die Magie dahinter entdecken.

Wenn Du Passion und Innovation bei Deinen Mitarbeitern sehen möchtest, musst Du die Berufswelt wieder menschlich machen und als Beispiel vorangehen.

Die Zeit ist gekommen, die Dinge anders zu machen.

Das Streben nach Perfektion und Unantastbarkeit macht uns nicht stärker. 

Im Gegenteil.

Es nimmt Dir alle Möglichkeiten der Entwicklung, der Empathie, der Verbundenheit und der Freude.


“Gib mir den Mut, mitzumachen und mich zu zeigen.”
— BRENE BROWN

Dieser Satz steht seit Jahren auf jeder Seite meines Tagebuches.

Ich habe ihn für mich auf Führungsebene folgendermaßen übersetzt:

  1. Gib mit den Mut, meinem Team mich und mein Herz zu zeigen.
  2. Gib mit den Mut, mit Herz zu führen und nicht unter Meinungen anderer mental einzubrechen.
  3. Gibt mir den Mut, mich mit dieser Führungsart zu zeigen und langfristig mit Resultaten zu überzeugen.
  4. Gibt mir den Mut zu zeigen, dass das Zulassen von Emotionen Stärke bedeutet.
  5. Gib mir den Mut, mich emotional zu zeigen, ohne dabei schwach zu wirken.
  6. Gib mir dem Mut, zu meinen Fehlern zu stehen und sie zu zeigen.
  7. Gib mir den Mut, mein Team zu starken, selbstdenkenden, selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen anzuleiten.
  8. Gib mir den Mut, in meiner Position geerdet zu bleiben. 
  9. Gib mir den Mut, nie zu vergessen, dass es nicht um mich geht, sondern wie sehr ich die Leben anderer berühre.
  10. Gib mir Mut, meine Perspektive der Führung in meinem Blog und Podcast sichtbar zu machen und mich zu zeigen. 

Für mich war das ein enormer Prozess. Über die Resultate meiner emotionalen Führung sollten nur die Menschen berichten, die mit mir auch zusammengearbeitet haben. 🙂

Ich möchte euch heute 10 Tipps aus meiner Erfahrung geben, mit denen auch ich meine emotionale Distanz aufgelöst habe.


Nummer 1


Löse dich von Scham.

Mache dir klar und gestehe Dir ein, wo Deine Ängste sind. Löse Dich von der Angst, Dich lächerlich machen zu können oder kritisiert zu werden. Oft werden wir abgewertet oder schlecht gemacht, weil dies von unserem Gegenüber ein Instrument der Kontrolle ist. Die Angst davor Dich lächerlich zu machen, bringt Dich dazu, Dich in ein vorgeformtes Verhaltensmuster pressen zu lassen. Dadurch verlierst Du Deine Authentizität und Kreativität. 


Nummer 2


Nehme Deinem Team die Angst.

Kommuniziere Deinem Team die Gründe, warum sie nicht ängstlich zu sein brauchen.

Lasse zu, dass Dein Team sich authentisch entfalten kann und nehme ihm dabei die Angst, die Du auch mal hattest. Gebe Dein Team Mut, anders zu sein.

Kommuniziere an Dein Team, dass Kreativität und Ideen gewollt sind. Führe Kreativtage ein und lasse Dich überraschen was passiert. Bremse nie die ersten Anzeichen von Kreativität und Phantasie.


Nummer 3


Jeder ist wichtig.

Kommuniziere und behandle jedem in Deinem Team mit der gleichen Aufmerksamkeit. Sei achtsam mit Deinem Team und sehe es als Deine Verantwortung an, Dein Team zusammenzuhalten. 

Bei Problemen spreche mit den Betroffenen und erkläre ihm die unterschiedlichen Perspektiven, um Dein Team gemeinsam daran wachsen zu lassen.


Nummer 4


Sehe die Stärken.

Fokussiere Dich auf die Begabungen in Deinem Team. Mache die Menschen in Deinem Team auf ihre Stärken aufmerksam und fördere diese. Löse Dich vom Konkurrenzdenken und erfreue Dich daran, die Talente in Deinem Team wachsen zu sehen.


Nummer 5


Verteile Komplimente.

Sobald sich Teammitglieder verbessern, mache Ihnen Komplimente und lobe sie, ohne die Erwartung zu haben, zurück gelobt zu werden. 

Wir fokussieren uns viel zu oft auf die Dinge, die nicht funktionieren. Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das zu fokussieren, was gut funktioniert.

 


Nummer 6


Nimm Dein Team mit Deiner Begeisterung mit.

Führe transparent und lasse Dein Team mitentschieden. Erkläre Projekte ganz genau und vertraue Deinem Team Verantwortung an. Erkläre dabei ganz offenkundig, welche Möglichkeiten entstehen könnten.

Feiere und erkenne jeden kleinen Erfolg an und lass den Erfolg zu einem gemeinsamen Erfolg werden. 


Nummer 7


Kooperiere mit Deinem Team.

Erkenne negative Emotionen und bringe das Thema Unzufriedenheit wertfrei und ohne Schuldzuweisungen zur Sprache. Arbeite daran, den Moment zu erkennen, wo die Anspannung so groß ist, dass ein Rückzug die bessere Variante ist. Kehre erst zum Betroffenen zurück, wenn Du wieder entspannt und lösungsorientiert bist.

Übernehme in diesem Zusammenhang auch die Verantwortung für Deine Emotionen und akzeptiere auch die Emotionen von Deinem Gegenüber.


Nummer 8


Sei spürbar.

Spreche keine beschämenden oder empfindlichen Punkte an. Ganz besonders nicht vor anderen oder mehreren Menschen. Lasse niemanden aus Deinem Team sich schlecht oder beschämt fühlen. Persönliche Themen sollten nur angesprochen werden, wenn beide Personen in einem guten emotionalen Zustand sind.


Nummer 9


Sei persönlich.

Spreche und agiere persönlich. Interessiere Dich ehrlich für Deine Mitarbeiter und trau Dich auch, persönlich und nah zu kommunizieren. Tu was Du sagst und sei immer authentisch dabei. Reflektiere Dich, ob Deine Worte mit der Realität übereinstimmen. 


Nummer 10


Lerne zu vergeben.

Vergeben und Verzeihen hat eine ganz besondere Kraft. Lasse den Ärger los und lerne zu vergeben und um Verzeihung zu bitten. Übernehme die Verantwortung für Deine Fehler und halte Dich nicht in der Vergangenheit auf.

Wenn Du ehrlich vergeben kannst und um Verzeihung bitten kannst, wird das nicht nur eine Befreiung für Dich darstellen, sonden auch für Dein Team und Umfeld.


Und die Moral von der Geschicht?

Ich beende den heutigen Beitrag mit einem Songtext von den Fantastischen Vier. Die Zukunft ist gemeinsam und ich wünsche Dir viel Erfolg beim Abbauen Deiner Brücken.

“Ja, Mann, denn allein sein ist out
Vorbei ist die Zeit, in der man keinem mehr traut
Falls sie dich Fragen, “Bist Du allein?”
Sag Ihnen, “Nein, denn ich bin mit allen hier””
— FANTA 4 FEAT. CLUESO – ZUSAMMEN

In diesem Sinne meine Liebe Führungskraft, sage ich:

Cheers,

Deine Gosia

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